Ich-Stärke durch Kognition, Imagination, Kontemplation – Phantasiereisen als musikdidaktische Module (Evaluation hier)

 

Martina Claus-Bachmann

 

Gliederung:

 

A)    Themenkongruenter Einstieg mit einer Phantasiereise

Definition der Begriffe „Ich-Stärke“, „Kognition“, „Imagination“, „Kontemplation“; Phantasiereisen werden als „imaginative Verfahren“ definiert, die methodisch-modular zum Einsatz kommen

 

B)    Fantasiereisen, drei Kulturtraditionen und Typologisierung

1.      Phantasiereisen zur Unterstützung kognitiver Erfahrungen/ Wissensvermittlung

a)     Tradition: Antike/Simonides und seine Technik der kognitiven Landkarten

b)     Heutige Lebenswelt: Schematheorie nach Kant, Bartlett, Piaget, Neisser, Jarz usw./Mindmapping

c)      Erfahrungsfelder im Musikunterricht:

-         Gang durch ein Opern-/Konzerthaus (Beschreibung)

-         Einführung in musikgeschichtliche Zusammenhänge (Bach)

-         Nachvollziehen des Aufbaus einer Sinfonie (oder anderer Formen oder Stücke, besonders auch Programmmusik)

-         Einführung in musikbezogene Ereignisse/Gebräuche in fremden Kulturen (Musik und Buddhismus)

-         Gehörbildung

-         Instrumentenkunde

 

2.      Phantasiereisen zur Unterstützung einer imaginativen Innenweltsicht

a)     Tradition: Vajrayana-Buddhismus: Tara-Visualisierung Chöd-Praxis, Lama Govinda

b)     Heutige Lebenswelt: Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jakobsen

c)      Erfahrungsfelder im Musikunterricht:

-         vor/nach anspannenden Übungen in der Schule oder Zuhause – z.B. Instrumentalübungen (PME)

-         vor/nach Vorführungen (Haus der Stille)

-         als Gliederung des Tagesrhythmus (Spannung-Entspannung)

 

3.      Phantasiereisen zur Unterstützung einer imaginativen Außenweltperspektive

a)     Tradition: Vajrayana-Buddhismus: Tara-Visualisierung Chöd-Praxis, Lama Govinda

b)     Heutige Lebenswelt: Szenische Interpretation nach Scheller, Stroh, interkulturelle ME nach Merkt

c)      Erfahrungsfelder im Musikunterricht:

-         Einfühlung in fremde oder vertraute Musikkulturen  (Australien/Didjeridoo) und

-         in Rollen aus Opern, Musicals, Musikfilmen (Sarafina/Südafrika)

 

4.      Phantasiereisen als Stilleübungen zur Unterstützung kontemplativer Besinnung/ zur Anregung, Verstärkung psychischer Kräfte

a)     Tradition: Christliche Mystik/Zen: Hildegard von Bingen

b)     Heutige Lebenswelt: Pater Willigis Jäger/ Münsterschwarzach, pädagogische Reflexion nach Faust, Reich

c)      Erfahrungsfelder im Musikunterricht:

-         Konzentration vor Prüfungen, Vorträgen, Aufführungen oder anderen aufregenden Situationen (Wegzeichen)

-         Unterstützung von Entscheidungsprozessen oder Konfliktlösungen in Krisensituationen (Der richtige Weg)

-         Erleben von Musik als holistisch-energetisches Mysterium, aus dem man neue Kraft schöpfen kann

 

C)    Zusammenfassung:

     Rückführung zum Begriff der Ich-Stärke, der zu Beginn mit dem Symbol eines Baumes verglichen wurde; zusammenfassende Einschätzung, dass Kinder sich durch Fantasiereisen als Individuen mit einer inneren Welt erfahren und insofern Anschlüsse in kognitiver, imaginativer und kontemplativer Art in sich aufsuchen können, um neue Erfahrungen, seien sie kognitiv, imaginativ oder kontemplativ, damit abzugleichen. Damit steigern sich die Chancen einer Person, das Ich gegen intrapsychische Konflikte sowie gegenüber den Ansprüchen und Gefahren der Außenwelt zu wappnen.

 

Ausführung:

 

Musik kulturell vermitteln

 

1. Powerpointfolie/Musik: James Hurt, Tree of Life

 

 

Schließen Sie Ihre Augen und stellen Sie sich ein vielzitiertes und uraltes Symbol vor, einen Baum... wie sieht er aus, Ihr individueller Baum?

Wo sind seine Wurzeln? Stecken sie satt und weitverzweigt in einer nährreichen Erde? Oder müssen sie sich die letzten Wasser-Energiereserven aus einem unfruchtbaren Sandboden heraussaugen, der dem Wurzelwerk nur unzureichend Halt und materielle Stabilität garantiert?

Können die aufgenommenen Nährstoffe in den Holzfasern frei zirkulieren und wird jeder Teil gleichmäßig mit Energie versorgt? Oder gibt es nur notdürftig versorgte Teile, vielleicht sogar abgestorbene Äste, die den Kontakt zum Energiefluss verloren haben?

Wie sieht die Rinde aus? Ist sie angenagt und durchfurcht von stressverbreitenden Borkenkäfern oder ist sie ausdrucksstark und Gesundheit ausstrahlend?

Können Äste und Krone einem Sturm standhalten, oder knicken sie bei einem zornigen Unwetter jämmerlich ein?

Trägt Ihr Baum noch eine strahlende Blätterkrone oder haben sich zerstörerische und zersetzende Stoffe der Eifersucht und des Neides wie chemische Luftverschmutzer eingeätzt und hindern Ihren Baum am Blühen?

Stellen Sie sich diesen Baum noch einmal deutlich vor! Könnten Sie ihn aufmalen?

Kommen Sie nun langsam zurück ...

Nehmen Sie die Musik wahr, wie hat sie Sie in Ihrem Imaginationsprozess unterstützt? Das Stück heißt Tree of Life und stammt von James Hurt[1], einem amerikanischen Jazz-Pianisten und seiner Gruppe – über den pianistischen Groove-Wurzeln, Roots, breitet sich das verzweigte Astwerk und Blätterdach der improvisatorisch sprießenden Melodiepatterns des Saxophons aus...

 

 

Sicher ahnen Sie, worauf ich hinaus will: Der Baum ist hier ein Symbol für das individuell geprägte Ich bzw. seine Stärke, der erste zu definierende Begriff meines Themas. Stellen wir uns dazu ein kleines Kind vor, wie es sich darauf vorbereitet, im Ozean des Lebens auf einem individuellen Insel-Fleckchen zu wachsen und das auszuprägen, was man Ich-Stärke nennen kann; nicht von ungefähr spricht man vom „Baum des Lebens“, der u.a. im Kindermusical Tabaluga von Peter Maffay besungen wird, fester Bestandteil von Kinderkultur heute, und auch hier ein Symbol der wachsenden Stärke des kleinen Drachens Tabaluga, der in seiner kindlichen Marginalität auszieht, um die Welt kennen zu lernen:

 

Musik kulturell vermitteln

 

2. Powerpointfolie/Musik: Peter Maffay, Der Baum des Lebens aus „Tabaluga“

 

Kehren wir aus der kindheitsbezogenen Welt zurück in eine akademische. Folgende Definitionen ließen sich finden:

 

 

 

3. Powerpointfolie: Definitionen des Begriffs „Ich-Stärke“

 

heißt es in einem erziehungswissenschaftlichen Seminar der Uni Hannover und ein Wörterbuch sagt dazu:

 

Ich-Stärke. Funktionsfähigkeit des Ich, d.h. die Fähigkeit einer Person, das Ich gegen intrapsychische Konflikte sowie gegenüber den Ansprüchen und Gefahren der Außenwelt zu behaupten.“

(Großes Wörterbuch Psychologie. Compact Verlag, München 2004, S. 143)

 

 Dieser Prozess der Ausbildung von Ich-Stärke soll gemäß meines Themas bei einem Schulkind im Musikunterricht unterstützt werden durch Anregung kognitiver Prozesse, Einbeziehen von Imagination und/oder Kontemplation. Bemühen wir uns um weitere ethymologische Begriffsklärung:

 

 

4. Powerpointfolie: Begriffsdefinitionen als Tabelle

Nun zum Begriff Fantasiereisen. Diese werden als imaginative Verfahren definiert und als didaktische Module gesehen, also methodisch eingesetzt werden, an bestimmten Nahtstellen von Unterricht. Forscht man nach den Wurzeln dieser Methode, stößt man in fast jeder Kultur der Welt auf Techniken und Rituale, die imaginative Verfahren verwenden. Im Kontext dieses Vortrags beziehe ich mich auf diejenigen, die im lebensweltlichen Alltag von Jugendlichen in der bundesdeutschen Gesellschaft in mehr oder minder authentischer Qualität und Quantität bewusst oder unbewusst eine Rolle spielen können. Daneben ist die Auswahl bestimmt von allgemein und autodidaktisch anwendbaren Verfahren und nicht solchen, die einen psychologisch ausgebildeten Fachmann erfordern bzw. auf einen ausgeprägten Krankheitszustand bezogen sind, obwohl mir klar ist, dass die Grenzen hier fließend sein können.

Ich habe drei Traditionen aus der Kulturgeschichte imaginativer Verfahren ausgewählt, die sich jeweils mit den drei Begrifflichkeiten kognitiv-imaginativ-kontemplativ kombinieren lassen und die obendrein mit Musikäußerungen verknüpft sind.

Drei traditionelle Wurzeln:

1. Phantasiereisen zur Anregung kognitiver Prozesse:

5. Powerpointfolie: Definition des Begriffs „kognitiv“

Diese Definition kognitiver Prozesse positioniert eine Fantasiereise an eine Nahtstelle der Wahrnehmung: Der Reisende wird auf sanfte behutsame Art und Weise gewahr, welche Realitätsmodelle ihn bislang begleitet haben, welche Gestalt dem gegenwärtigen Abbild der Realität zugrunde liegt und ermöglichen durch diese Wahrnehmung und eventuell einen nachfolgenden Erfahrungsaustausch eine Auflösung bzw. Resynthese von Erfahrungsereignissen.

Eine historische Wurzel heutiger Modelle kognitiver Prozessverarbeitung findet sich in der griechischen Antike beim Lyriker und Philosophen Simonides:

Antike – Simonides

 

Wie kognitive Landkarten genutzt werden können, zeigt das Beispiel des altgriechischen Lyrikers Simonides (556 v.Chr.- 467/466 v.Chr.)

In seiner rhetorischen Schule wurde den Schülern beigebracht, mentale Räume zu erzeugen. Dabei wurden die Hauptgedanken einer Rede zu bildhaften Vorstellungen gestaltet. Diese Vorstellungen wurden dann an irgendeiner Stelle des mentalen Raumes "platziert". 

Wenn nun eine Rede gehalten wurde, musste der mentale Raum gedanklich abgeschritten werden. Auf diesem Weg wurden die vorher platzierten Bilder erneut betrachtet und die Hauptgedanken wieder bewusst gemacht. 

http://www.teachsam.de/psy/psy_kog/lernth/wiss/wiss_2_1_2_1_1.htm

Seine Geschichte findet man in unzähligen Variationen, doch allen gemeinsam ist die anwendbare informationsverarbeitende Gedächtnistechnik, die durch folgende Animation sehr klar wird:

Animation

 

6. Powerpointfolie: Animierte Darstellung von Simonides Prinzip der „Kognitiven Landkarte“

 

Heute beruft man sich in der Kognitionspsychologie gerne auf die noch nicht einheitlich verwendete Schema-Theorie, als deren Vorläufer die Ideen Kants, Bartletts und Piagets gelten. Schemata gelten als „Organisationseinheiten von verallgemeinertem Wissen ... im Langzeitgedächtnis von Menschen“ (http://www.teachsam.de/psy/psy_kog/lernth/wiss/wiss_2_1_2_2_1.htm).

Kern der schematheoretischen Vorstellung des Lernens ist die Annahme, "dass im frühen Kindesalter durch umweltbezogenes Handeln Schemata erworben werden und aus diesen allmählich kognitive Konzepte entstehen, die wie Leerstellen auf verschiedene Situationen anwendbar sind. Die Leerstellen wirken beim Lernen wie Erwartungen, sie werden aus dem neuen Bedeutungszusammenhang heraus inhaltlich gefüllt." (Einsiedler, 1996, S.177). Dabei stelle ein Schema natürlich auch eine Komplexitätsreduktion der Umwelt dar. Diese allerdings mache den Menschen "überhaupt erst lebensfähig." (Jarz 1997, S.76).

 

 

7. Powerpointfolie: Zusammenfassende Darstellung der „Schema-Theorie“

 

Die Methodik der Fantasiereise versetzt den Teilnehmenden in einen Zustand der Wahrnehmung der Nahtstelle „Innenwelt-Außenwelt“; durch das zunehmende Gewahrwerden seiner Wissensschemata kann er die bisherigen individuellen Erfahrungen und die daraus generalisierten Schemata ergänzen, sie verfeinern und mit neuen Merkmalen versehen, sie neu organisieren und einen Perspektivenwechsel vornehmen und ist schließlich geöffnet für die integrative Vernetzung der anstehenden Thematik in einem größeren Zusammenhang. Dabei ist klar: Das imaginative Verfahren wirkt hier modular, d.h. es stellt eine Tür dar zwischen der biographisch geprägten Vorerfahrungswelt des Teilnehmenden und neuen Erfahrungsmöglichkeiten, die in weiteren Rahmen- oder Kleinmethoden nach der Fantasiereise angeboten werden. Wichtig zu erwähnen ist, dass diese Tür nicht mit allen Sinnen arbeitet, wie andere Verfahren, sondern kinetische und performative Wahrnehmung ausblendet und die auditive bzw. textuelle Wahrnehmung betont, wohingegen die visuelle vollständig ins Innere des „Reisenden“ verlagert wird.

Auf die Erfahrungsfelder des Musikunterrichts übertragen gibt es hier eine Fülle von Einsatzmöglichkeiten für die vorbereitende Methodik der Fantasiereise im Hinblick auf kognitive Informationsbearbeitung:

 

 

8. Powerpointfolie: Zusammenfassung als Tabelle

 

Hören wir kurz in zwei Beispiele hinein, die allerdings im Original sehr viel länger sind und von mir für diesen Vortrag beträchtlich geschnitten wurden; das eine entstand im Rahmen eines Seminars, wurde von Kathrin Volk zum Thema „Joh. Seb. Bach“ hergestellt und bietet eine Einführung in die biographisch-musikhistorische Entwicklung des Komponisten. Als kognitive Landkarte wählte die Autorin wegen der Namenskongruenz einen Bachlauf (die Aufnahmequalität wäre noch zu bearbeiten):

 

Musik kulturell vermitteln

 

9. Powerpointfolie/Ausschnitte aus der Fantasiereise von Kathrin Volk: Leben und Werk Johann Sebastian Bachs

Die andere Reise ist eine kognitive sonische Landkarte im wahrsten Sinne, denn es geht um eine Einführung in die Musik, die mit dem Buddhismus regional in verschiedenen Kulturen verbunden ist; man kann den Verlauf auf einer Landkarte verfolgen. Die Reise ist Teil von 10 Stationen eines fächerübergreifenden Lernzirkels zum Thema Buddhismus und Musik (Autoren: M. Claus-Bachmann/Nora Schnappauf/Shashika Fernando):

 

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10. Powerpointfolie/Ausschnitte aus der Fantasiereise von Martina Claus-Bachmann: Musik in buddhistischen Kulturen

 

Das Thema „Buddhismus“ bildet gleichzeitig eine Überleitung zum nächsten Punkt:

2. Phantasiereisen zur Unterstützung einer imaginativen Innenweltsicht bzw. Außenweltperspektive:

Wenn auch nicht ausschließliche Wurzel für imaginative Techniken, so hat doch die vajrayana-buddhistische Schaubildentfaltung als Verfahren auch in westlichen Ländern großen Eindruck hinterlassen. Aufgrund der Vertreibung der Tibeter durch die kommunistischen Chinesen, halten sich viele tibetische Mönche und Nonnen neben ihrem Exil in Nordindien auch in westlichen Ländern auf und ihr Oberhaupt, der Dalai Lama, hat im Gegensatz zum früheren Gebot der Geheimhaltung eine Verbreitung der Kenntnisse zu Überlebenszwecken befürwortet. Allein in Deutschland gibt es ca. 140 Vajrayana-Gruppen, die auch westliche spirituell Interessierte anziehen. Nicht alle buddhistischen Schulen arbeiten entgegen weitverbreiteter Meinung so zentral mit Imaginationstechniken; im Theravada, der ältesten Form, wie sie in Sri Lanka, Burma oder Thailand gelehrt und praktiziert wird, spielen diese Verfahren eine unbedeutendere Rolle.

Historisch gesehen entstanden in Indien, von Bengalen und Assam in 2. Jh.n.u.Z. ausgehend bis etwa ins 8. Jh. hinein, kleine Meister-Schüler-Gruppen, die eine Weiterentwicklung des vielfach in mönchischen Regeln und scholastischem Denken erstarrten Mahâyâna-Buddhismus begründeten. Die Träger dieser nichtmönchischen, nichtscholastischen, tantrischen Schulen in den ersten Jahrhunderten waren die Mahâsiddhas, praktizierende Yogis und Yoginîs, bis dann Ausbreitung und gesellschaftliche Anerkennung im 8. Jh. dazu führten, dass Tantra auch in die großen buddhistischen Mönchsuniversitäten einzog. Das im 10. Jh. entstandene Kâlachakra-System versucht eine groß angelegte Synthese des ganzen Kosmos - es besteht aus den Äußeren Lehren (Mathematik, Astronomie, Astrologie), den Inneren Lehren (Physiologie, Medizin) und den Geheimen Lehren (Meditation)“(http://home.t-online.de/home/mb.schiekel/phil2.htm).

Der ordinierte deutsche Mönch Lama Anagarika Govinda (1898-1985), Autor vieler Werke zum tibetischen Buddhismus, Vajrayana oder Tantrayana, erklärt die Technik der „Schaubildentfaltung“, die er „Sadhana“ nennt, so:

Das Grundprinzip buddhistischer meditativer Schaubildentfaltung ist stets ähnlich, bei aller Vielfalt der Übungsmöglichkeiten: Die oder der Übende (sadhaka) entwickelt unter Benutzung des dazugehörigen Mantras und unter genauer Kenntnis der Ikonographie, der Bedeutungszusammenhänge und der Symbolik allmählich ein inneres Schaubild eines bestimmten Buddhas, Bodhisattvas, Herukas, Devas oder einer Dakini, auf das er sich konzentriert, sich mit ihm identifiziert und seine mit ihm im Zusammenhang stehenden Eigenschaften zumindest ahnungsweise im eigenen Bewusstsein anklingen lässt.(http://www.lama-govinda.de/Texte/Neue_Texte/Text_Asanga__Sadhana/body_text_asanga__sadhana.html)

Hören wir als Beispiel eine mantrische Visualisierung der Dakini mit Namen „Grüne Tara“, die als Befreierin von Gefahren bzw. der Angst davor angesehen wird. Das Mantra ist eingebettet in einen Worldmusic-Teppich, wird vom Dalai Lama selbst rezitiert und lautet:

11. Powerpointfolie/Hörbeispiel: Mantra der Grünen Tara, rezitiert vom Dalai Lama

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Ein weiteres ausdrucksstarkes Beispiel ist die Chöd-Visualisierung, die in Tibet oft an Begräbnisstätten in der Dunkelheit ausgeführt wurde:

„Chöd ist ein Ritual, das von Machig Labdrön, einer spirituellen Frau des 11.  Jahrhunderts, als Weg zur Erleuchtung besonders ausgeübt wurde. Sie ist eine der wenigen Frauen, die eine authentische Praxislinie im tibetischen Buddhismus gegründet hat, eine Linie, die heute immer noch von vielen Meditierenden praktiziert wird. Die Nonnen intonieren die Melodien der Gesänge und begleiten sie auf Handtrommeln und aus Knochen gefertigten Hörnern. Das Ritual symbolisiert den Tod des Ego, indem es Visionen heraufbeschwört in denen der eigene Körper furchterregenden Geistern zum Opfer dargebracht wird. Ein bekannter tibetischer Meister sagt: >Die Praxis des Chöd macht aller selbst-zentrierten Arroganz ein Ende, indem es das Verständnis der Gleichheit von sich und anderen fördert<.“ (aus dem Programm der Aufführung tibetischer Nonnen im Juni 2004).

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12. Powerpointfolie/Videobeispiel: Chöd-Rezitation der Nonnen der Drikung Kagyü-TRadition

Chöd bedeutet „cut“ und durchgeschnitten wird die Verbindung zum „Ich“; in der Sprache der Schema-Theorie würde es heißen, aufgegeben wird die Verbundenheit mit allen bisher aufgebauten Realitätsrepräsentationen, insofern eine ethnomethodologische Technik. Da jede Visualisierung im Vajrayana wieder zerstört wird, kommt es auch hier zu einer Neuordnungsmöglichkeit, einem Prozess der Re-Synthese, Neu-Konstruktion des gereinigten und neu „bearbeiteten“ Ichs und insofern zu einer Unterstützung von „Ich-Stärke“.

Sicher ist der handlungsorientierte Einstieg in diese Imaginationstechniken nicht jedermanns Sache und in schulpädagogischen Zusammenhängen muss aus Respekt vor elterlichen Realitätskonstruktionen vorsichtig damit umgegangen werden; meist wird nicht mehr als eine informative Beschäftigung wünschenswert sein. Nicht zuletzt ist jedoch ein Vergleich mit Visualisierungspraktiken interessant, die im therapeutischen Bereich etablierter sind und auf physische Entspannung aller Körperregionen abzielen, wie dem Autogenen Training und der Progressiven Muskelentspannung nach Jakobsen. Hierzu gibt es genug professionell hergestellte Anleitungs-Tonkassetten, die europäische Opus-Musik oder elektronische Worldmusic als rein funktionalen Entspannungshintergrund anbieten und die durchaus auch im musikbezogenen Zusammenhang ihren Zweck entfalten können, sei es zur Unterstützung kinetischer Anforderungen an Instrumentalmusiker oder Sänger vor oder nach Aufführungen. Hier können Imaginationstechniken wie im Leistungssport als kinetische Antizipationen eingesetzt werden.

Sehr interessant für den allgemeinbildenden Musikunterricht sind Fantasiereisen zur Unterstützung einer imaginativen Außenwelt-Perspektive, wie sie von Ingo Scheller im Rahmen des szenischen Spiels im Deutsch-Unterricht entwickelt und vom Musikpädagogen Wolfgang Martin Stroh auf den Musikunterricht übertragen wurden. Hier geht es um „situative Einfühlung“, z. B. in eine Rolle eines Musiktheaterstücks, sei es Carmen oder Tamino. Die Rolle wird über die entsprechend charakterisierende Musik erlebt und so entsteht eine dichte Erfahrung, die dazu beiträgt, eine Aufführung intensiver wahrzunehmen oder sogar ein eigenes Rollenspiel auf der Bühne vorzubereiten.

Ein ähnlich intensiver Erlebens-Horizont lässt sich bei der Einfühlung in nicht vertraute Kulturen durch Fantasiereisen erzeugen, wie ihn auch die Musikpädagogin  Irmgard Merkt für eine Einführung türkischer Musik beschreibt[2]. Hören wir in ein Beispiel hinein, das Mareike Busch kreiert hat, um im Musikunterricht die Musik der australischen Aborigines einzuführen:

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13. Powerpointfolie/Ausschnitte aus der Fantasiereise von Mareike Busch: Einfühlung in die Musikkultur der Aborigines in Australien

Folgende Tabelle gibt diesen Abschnitt zusammenfassend wieder:

14. Powerpointfolie: Zusammenfassung als Tabelle

3. Phantasiereisen zur Unterstützung kontemplativer Besinnung:

Lassen Sie uns kurz eine Zeitreise ins Mittelalter unternehmen:

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15. Powerpointfolie: Mandala-Animation mit kontemplativem Begleittext und Hörbeispiel: Instrumentalstück von Hildegard von Bingen gespielt vom Ensemble Sequentia

Ein Instrumentalstück der Äbtissin, Heilpraktikerin, Dichterin und Komponistin Hildegard von Bingen (1098-1179), die in den letzten Jahren eine Renaissance erlebte. Ihre Person und ihr Werk sind verbunden mit dem Begriff Kontemplation als einem Bestandteil mittelalterlicher Mystik, die damals von einer mehr geduldeten als geachteten Randgruppe innerhalb der dogmatischen katholischen Kirche vertreten wurde. Im Sinne dieser Mystik bedeutet Kontemplation eine Erfahrung, die jenseits des verstandesmäßigen Begreifens liegt. Es geht also, wie der Benediktiner-Pater und Zen-Meister Willigis Jäger aus dem nicht weit entfernt gelegenen Kloster Münsterschwarzach meint, nicht um eine Modifizierung des Erfahrungsbestandes durch verstandesmäßiges Begreifen oder durch imaginative Einfühlung, sondern um „... einen Zustand des Erfahrens jenseits der aktiven Kräfte unseres Tagesbewusstseins“, die Erfahrung der sogenannten „nondualen Wirklichkeit“ (http://www.wsdk.de/kontemplation.html). Diese Erfahrung kann als universales Ziel-Konzept aller spirituellen mystischen Bewegungen angesehen werden, sei es christliche Mystik, Zen-Buddhismus, Sufismus o.a.. Ein Konzept für die Schule?

Die Pädagogin Gabriele Faust, zitiert den Religionspädagogen Halbfas, der „Stille als Weg zur Mitte“ grundsätzlich auch für eine undogmatische schulische Einbindung empfiehlt und entsprechende Materialien dazu entwickelt hat: „Der Weg zu sich wird auch mit einem >Sprung in den Brunnen< verglichen: Abkehr von den äußerlichen Attraktionen, Hinwendung zur unbekannten, (manchmal) erschreckenden eigenen Tiefe, Erfahrung der >inneren Zeit< und der >inneren Räume< ... Die Wirkungen der Stille liegen in der inneren Veränderung, neuer >Wachheit< und Aufmerksamkeit und in einem erneuerten Verhältnis zu den Dingen der Umgebung“ (Faust-Siehl/Bauer/Baur/Wallaschek 1999:28).  Faust warnt vor Missbrauch als Disziplinierungsinstrument und zeigt weitere Begründungen von kontemplativen Stilleübungen in der Schule auf:

-         Stille setze gegenüber den postindustriellen Lebensbedingungen ein Gegengewicht der Ruhe und  Eigentätigkeit und

-         öffne Wege zu sich selbst und zu innerer Veränderung.

Faust beschreibt detailliert die medial überflutete Lebenswelt heutiger Kinder, geht darauf ein, dass man noch sehr wenig über das Zustandekommen der inneren (Schema-)Welt bei Kindern wisse und weist darauf hin, dass Lehrer und Erzieher bei den um oder nach 1980 Geborenen mit einer „anders akzentuierten inneren Welt“ rechnen müssten (21). Ebenso wie Faust weist der konstruktivistische Pädagoge Kersten Reich/Köln in seinem Methodenpool auf die Notwendigkeit eines formulierenden Diskurses im Anschluss an die Fantasiereise hin, damit die Teilnehmenden mit ihren inneren Erfahrungen nicht allein blieben, ihre Erfahrungen mit anderen bei Bedarf austauschen könnten und man daneben einem manipulativen Missbrauch oder Missverständnissen vorbeugen könne (http://www.uni-koeln.de/ew-fak/konstrukt/didaktik/frameset.html).

Musik hörend wahrzunehmen bedeutet immer Stillwerden. Nachdem Musik für Jugendliche sämtlichen Umfragen der letzten Jahre nach Identifikationsfaktor Nummer Eins ist, ergibt sich die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, den gesamten Schulalltag fächerübergreifend mit musikbezogenem Stillwerden zu gliedern, wie es bereits in den Vorstellungen Maria Montessoris von ganzheitlichen, selbsttätigen Erfahrungsprozessen unterbrochen durch Stilleübungen anklingt.

Kyra Fichtner hat eine Fantasiereise entwickelt, die einen Jugendlichen auf der Suche nach sich selbst zum Thema hat und den Instrumentalsound von Bass und Schlagzeug als klanglichen Energielieferanten thematisiert (leider ist die Soundqualität unterschiedlich)...

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16. Powerpointfolie/Ausschnitte aus der Fantasiereise von  Kyra Fichtner: Bass- und Schlagzeug-Grooves als Energie-Spender 

Lassen Sie uns zusammenfassen:

 

17. Powerpointfolie: Zusammenfassung als Tabelle

 

Zusammenfassend möchte ich mich noch einmal auf Gabriele Faust und ihre Ko-Autoren beziehen, die zu einem Ergebnis kommen, das auch meinen Erfahrungen entspricht, nämlich dass Fantasiereisen Kindern ermöglichen, sich als Personen mit einer inneren Welt zu erfahren. Auch sie bezeichnen diese Methode als „Tor zur inneren Welt“. Neben dem Kennenlernen und Wahrnehmen der inneren Wirklichkeiten würden diese auch neue Seh- und Wahrnehmungsmöglichkeiten öffnen und damit zu „Pfaden innerer Veränderung“. Mit der Verbalisierung werde die Möglichkeit der Be- und Überarbeitung im Austausch mit anderen möglich. Durch diese drei Schritte erfahre die Person eine Stärkung.

Abschließend und zurückkehrend zur Ich-Stärke und dem Symbol des Baumes am Anfang eine Bildmeditation (von der Autorin) zum Thema „Tree of Life“ mit dem gleichnamigen Song der Grunge-Gruppe Pearl Jam ...

 

18. Powerpointfolie: Bildmeditation „Tree of Life“; Musik: Pearl Jam, „In my tree“ (Text: s. Handout)

 

Download

 

Handout:

 

 

 

Ich-Stärke durch Kognition, Imagination, Kontemplation – Phantasiereisen als musikdidaktische Module Kontemplation – Phantasiereisen als musikdidaktische Module

Martina Claus-Bachmann

… let's say knowledge is a tree, yeah
it's growing up just like me, yeah
I'm so light the wind he shakes
I'm so high the sky I scrape
I'm so light I hold just one breath and go back to my nest
sleep with innocence...
up here so high the boughs they break
up here so high the sky I scrape
had my eyes peeled

both wide open,

and I got a glimpse of my innocence...

got back my inner sense... baby got it, still got it….

(Pearl Jam/In My Tree/CD:

Live at the garden 2003)

 

Vier Typen von Phantasiereisen für den Musikunterricht (mit fließenden Übergängen)

 

Phantasiereisen zur Unterstützung kognitiver Erfahrungen/ Wissensvermittlung

 

 

Phantasiereisen zur Unterstützung einer imaginativen Innenweltsicht/ zum Entspannen

 

Phantasiereisen zur Unterstützung einer imaginativen Außenweltperspektive/ zur situativen Einfühlung

 

Phantasiereisen als Stilleübungen zur Unterstützung kontemplativer Besinnung/ zur Anregung, Verstärkung psychischer Kräfte

Tradition:

Antike: Simonides und seine Technik der kognitiven Landkarten

 

Tradition:

Vajrayana-Buddhismus:

Tara-Visualisierung

Chöd-Praxis

Lama Govinda

Tradition:

Christliche Mystik/Zen:

Hildegard von Bingen

Heutige Lebenswelt:

Schematatheorie nach Kant, Bartlett, Piaget, Neisser, Jarz usw.

Mindmapping

Heutige Lebenswelt:

Autogenes Training,

Progressive Muskelentspannung nach Jakobsen

Heutige Lebenswelt:

Szenische Interpretation nach Scheller, Stroh,

interkulturelle ME nach Merkt

Heutige Lebenswelt:

Pater Willigis Jäger/ Münsterschwarzach,

pädagogische Reflexion nach Faust, Reich

Schematheorie:

- erworbene Schemata werden individuell angesteuert und abgefragt

- Leerstellen können für eine Erweiterung oder Umformung vorbereitet werden

- es kann eine interne Aktivierung und Verbindung erfolgen

- Vorbereitung zur Neuorganisation von Zusammenhängen in einem Realitätsbereich

- Emotionaler und motivationaler Trigger für Verstehensprozesse und beim Konstruieren komplexerer Strukturen

Erfahrungsfelder im Musikunterricht:

 

- Gang durch ein Opern-/Konzerthaus (Beschreibung)

 

- Einführung in musikgeschichtliche Zusammenhänge (Bach)

 

- Nachvollziehen des Aufbaus einer Sinfonie (oder anderer Formen oder Stücke, besonders auch Programmmusik)

 

- Einführung in musikbezogene Ereignisse/Gebräuche in fremden Kulturen

(Musik und Buddhismus)

 

- Gehörbildung

 

- Instrumentenkunde

Erfahrungsfelder im Musikunterricht:

 

- vor/nach anspannenden Übungen in der Schule oder Zuhause – z.B. Instrumentalübungen

(PME)

 

- vor/nach Vorführungen

(Haus der Stille)

 

- als Gliederung des Tagesrhythmus (Spannung-Entspannung)

 

Erfahrungsfelder im Musikunterricht:

 

- Einfühlung in fremde oder vertraute Musikkulturen

(Australien/Didjeridoo) und

 

- in Rollen aus Opern, Musicals, Musikfilmen

(Sarafina/Südafrika)

Erfahrungsfelder im Musikunterricht:

 

- Konzentration vor Prüfungen, Vorträgen, Aufführungen oder anderen aufregenden Situationen

(Wegzeichen)

 

- Unterstützung von Entscheidungsprozessen oder Konfliktlösungen in Krisensituationen

(Der richtige Weg)

 

- Erleben von Musik als holistisch-energetisches Mysterium, aus dem man neue Kraft schöpfen kann

 

 

 

Literatur:

 

1.       Dörner, D. & Stäudel, T.: Emotion und Kognition. In Scherer, K.R. (Hrsg.), Psychologie der Emotionen (S. 293 - 344). Enzyklopädie der Psychologie, Band C/IV/3. Hogrefe, Göttingen 1990

2.       Bähr, Brunner, Jank, Singer: 111 Lieder Songbook. Klett, Stuttgart 1993

3.       Brinkmann/Kosuch/Stroh: Methodenkatalog der Szenischen Interpretation von Musiktheater. Arbeitsstelle „Musik+Szene“, Berlin, Oldenburg, Stuttgart 2000

4.       Claus-Bachmann/Fernando: Trommelopfer für Buddha. Ein Erfahrungszirkel zum Thema Buddhismus und buddhistische Kulturen für die Fächer Religion und Musik in der Sekundarstufe I (Neubearbeitung des Lernzirkels von 1996). ULME-mini-verlag Giessen, 66 Seiten, ISBN 3-9809038-2-6 (mit Audio-CD, CD-ROM, Spielplan, Spielkärtchen, Video, Puzzles, Memory, Rätseln, Arbeits-, Aufgaben- und Informationsblättern)

5.       Einsiedler, Wolfgang: Wissensstrukturierung im Unterricht. Neuere Forschung zur Wissensrepräsentation und ihre Anwendung in der Didaktik, in: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 42, 2 (1996), S.167-191

6.       Faust-Siehl/Bauer/Baur/Wallaschek: Mit Kindern Stille entdecken. Diesterweg-Verlag, Frankfurt/Main 1999

7.       Großes Wörterbuch Psychologie 2004, Compact Verlag, München

8.       Jarz, Ewald M.: Entwicklung multimedialer Systeme. Planung von Lern- und Masseninformationssystemen. Mit einem Geleitwort von Friedrich Roithmayr, Wiesbaden: Gabler-Verlag, Deutscher Universitäts-Verlag 1997, 361 S

9.       Jäger, Willigis: Geh den inneren Weg. Texte der Achtsamkeit und Kontemplation. Herder, Freiburg 2003

10.    Küstenmacher, Marion und Werner: Energie und Kraft durch Mandalas. Ludwig-Buchverlag, München 1999

11.    Langenscheidts Taschenwörterbuch Lateinisch-Deutsch, 1967

12.    Merkt, Irmgard: „Fantasiereisen im interkulturellen Musikunterricht“. In: Böhle, Reinhard C. (Hg.): Aspekte und Formen Interkultureller Musikerziehung. IKO-Verlag, Frankfurt, 1996, S. 30-37

13.    Neisser, Ulric: Kognition und Wirklichkeit. Klett-Cotta, Stuttgart 1996

14.    Reich, Kersten: Konstruktivistische Didaktik. Luchterhand, Neuwied 2002

15.    Rumpf, Horst: Unterricht und Identität. Juventa-Verlag, Weinheim/München 1986

16.    Schmid, Hans: Die Kunst des Unterrichtens. Kösel, München 1997

17.    Schubert-Felmy, Barbara: Wege der Imagination – Lesewege. Wißner, Augsburg 2001

18.    Taravant, Jacques/Sis, Peter: Der kleine Junge mit den Flügeln. Eine Sonderausgabe für die Freunde der Deutschen Krebsgesellschaft 1997

 

Internet-Seiten:

 

  1. http://www.erz.uni-hannover.de/ifsw/daten/lit/paper/1/Folien%20-%20Sozialisation.pdf
  2. http://www.uni-bamberg.de/ppp/insttheopsy/
  3. http://www.teachsam.de/psy/psy_kog/lernth/wiss/wiss_2_1_2_1_1.htm
  4. http://home.t-online.de/home/mb.schiekel/phil2.htm
  5. http://www.lama-govinda.de/Texte/Neue_Texte/Text_Asanga__Sadhana/body_text_asanga__sadhana.html
  6. http://www.uni-koeln.de/ew-fak/konstrukt/didaktik/frameset.html
  7. http://www.heikelaufenburg.de/Galerie/Baumhaus.jpg

 

Nachweis der Tonbeispiele:

 

1.       Pearl Jam: CD Live at the Garden, In my Tree, 2003

2.       Peter Maffay: CD Tabaluga oder die Reise zur Vernunft, Der Baum des Lebens, 1993

3.       James Hurt: CD Dark Grooves – Mystical Rhythms, The Tree of Life, 1999

4.       Sequentia: CD Hildegard von Bingen, Geistliche Gesänge, 1989

 

Fantasiereisen von:

 

1.       Mareike Busch: Einfühlung in die Musikkultur der Aborigines in Australien

2.       Kathrin Volk: Leben und Werk Johann Sebastian Bachs

3.       Kyra Fichtner: Bass- und Schlagzeug-Grooves als Energie-Spender

4.       Martina Claus-Bachmann: Musik in buddhistischen Kulturen

5.       Tara-Mantra-Visualisierung – rezitiert vom Dalai Lama

6. Chöd-Meditation – rezitiert von den Nonnen der Drikung Kagyü Linie